Veganer Crumble Kuchen

Dieses Rezept habe ich ungefähr schon um die 50x gebacken – mit allen möglichen Mehl, Zucker, Fett und Obstvarianten die man sich vorstellen kann. Irgendwie klappt’s immer und schmeckt einfach immer richtig geil.

Einfach und irgendwie immer machbar, egal was man so zu Hause hat. Genau meine Art von Rezept…. Daher gibts einen Platz dafür auf meinem Blog!

Diesen Crumble oder auch „Streuselkuchen“ war eins der Rezepte, die ich jeden Tag in der Bergerei gebacken habe, als ich die ersten Wochen nach Eröffnung meine Leidenschaft in der Küche mit den Schorndorfern im Unverpacktladen von Larissa Berger teilen durfte.

Somit ist dieses Rezept wirklich sehr erprobt und es sollte nichts schief gehen.

Das beste an dem Rezept ist, dass der Kuchen mit jedem Obst schmeckt! Im Winter kannst du gefrorene Beeren nehmen oder vielleicht hast du ein Kompott noch vom Sommer aus’m Garten oder halt den guten alten Apfel… im Sommer kann man dann total außer Kontrolle sein und alles nehmen was einem in die Finger kommt. Erst Rhabarber und dann gehts weiter mit Erdbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Aprikosen, Pfirsichen, Nektarinen… ach Sommer, wie ich dich liebe!

Ok. Genug Blabla… Kommen wir zum wichtigen Teil:

Das Rezept Für veganen crumble Kuchen

Für den Teig:

  • 200 gr. Hafermehl (oder Dinkelmehl)
  • 100 gr. Haferflocken (Großblatt)
  • 60-80 gr. Kokosblütenzucker
  • 0,5 TL Backsoda
  • 0,5 TL Salz
  • etwas frische Vanille
  • 100 Gramm Kokosbutter

Für das Obst-Topping:

  • 400 – 450 Gramm Obst
  • 1 EL Maisstärke/Pfeilwurzelstärke ODER 2 EL Chiasamen
  • 1 Prise Salz
  • 40 – 60 Gramm Kokosblütenzucker (kann man bei dem meisten Obst aber auch gut weglassen. Beim Rhabarber aber oft nicht…)
  • Optional: bisschen Zitronenschale

Arbeitsschritte:

  1. Kokosbutter schmelzen lassen
  2. Alles was in den Teig reinkommt in eine Schüssel geben und mischen, danach das Kokosfett dazu geben. Der Teig ist kein normaler Kuchenteig sondern eher eben wie bei einem Crumble… Du musst vielleicht mit den Händen arbeiten und alles gut vermischen, bis sich halt das Kokosfett mit dem Mehl etc. vermischt hat.
  3. Du nimmst dann 2/3 von der Teigmasse als Kuchenboden und presst ihn richtig schön in die Form. Der restliche Teig kommt dann kurz in den Kühlschrank (damit er wieder etwas fester wird und man ihn später besser über das Obst bröseln kann).
  4. Das Obst mit in einen Topf geben und mit allen anderen Sachen köcheln lassen, bis es etwas andickt (5-10 Minuten).
  5. Dann das Obst auf den Kuchenboden geben und den restlichen Teig aus dem Kühlschrank holen und über das Obst bröckeln/streuseln oder wie man das nennen mag….
  6. Bei 180 Grad für ca. 40 Minuten in einer Kuchenform oder eckiger Auflaufform backen (Zeit kann variieren – je nachdem wie dein Ofen so drauf ist.)
  7. Warm essen oder auskühlen lassen und danach im Kühlschrank aufbewahren.

Anmerkungen & Ideen:

Der Kuchen ist sehr flach – eher so wie eine Tarte – nur damit du keinen hohen Kuchen erwartest. Außerdem ist er relativ weich. Im Sommer bewahre ich ihn im Kühlschrank auf, dann wird er auch etwas fester.

Wenn du versuchst glutenfrei zu leben, dann musst du einfach nur schaun, dass die Haferflocken glutenfrei sind 🙂

Eine Kugel Eis oder eine Portion (vegane) Sahne kann ich mir auch ziemlich gut vorstellen (als hätte ich das noch nie probiert hihi).

Was auch ziemlich gut schmeckt: wenn man einen Teil Kokosfett mit Nussbutter austauscht. Da muss man nur schaun, dass die Nussbutter nicht all zu flüssig ist. Hab es letztens mit sehr dickflüssigem Tahini gemacht, so gut! (Bei Nussallergie halt Tahini oder Sonnenblumenkernbutter nehmen.)

Dieses Rezept hat übrigens noch eine mega coole Sache: Wenn du Obst hast, dass schon sehr runzelig oder super weich ist…. einfach in den Topf schmeißen – bei dem Kuchen interessiert es wirklich nicht, wie das Obst aussieht (ähnlich wie beim Bananenbrot Rezept). Aussehen ist einfach auch sowas von überbewertet!! Was zählt ist der Geschmack – und meistens ist der ja bei seeeehr reifen Obst eh noch viel besser 😉

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