best happy banana bread ever

Ein Rezept um alte traurige Bananen wieder zum Leben zu erwecken

Direkt zum Rezept

Bananenbrot ist ein fester Bestandteil in meiner Küche. Ich kann alte Bananen vor dem Mülleimer retten und bekomm einen guten nachmittags Snack raus, der auch noch relativ gesund ist…. Bananen mag ich mittlerweile eh recht gerne – das liegt bestimmt an meiner schwierigen Vergangenheit haha.

Ich hatte das Verständnis, dass Bananen eher „dick“ machen (Dank der Brigitte oder Lydia oder was auch immer meine Mutter da für Zeitschriften in den 90er Jahren rumliegen hatte). Somit hatte ich in meiner Jugend diese dicke Frucht von meiner Ernährung gestrichen. Denn ich hatte damals ja eh mit einem zu großen Appetit zu kämpfen.

Die Jahre der Abstinenz haben natürlich ein großes Nachholbedürfnis hinterlassen. Vielleicht ist dass der Grund, warum ich ziemlich viel und oft Bananenbrot essen kann.

Da ich Bananen eigentlich nur ganz frisch mag – ohne Dellen, ohne braune Flecken, gerade so gelb, dass sie nicht mehr grün sind – kommt es schon oft mal vor, dass Bananen verbacken werden müssen. Ich habe also vor ca. 5 Jahren das erste Mal nach einem guten Rezept gegoogelt. Und wie googlet man, wenn man ein gutes Rezept braucht? Natürlich so:

Google: best vegan banana bread ever

Ja, so hab ich gegoogelt. Und ja, so google ich auch eventuell heute noch. Ich weiß auch nicht warum – aber ich habe das Gefühl, dass wenn ich „best“ und „ever“ google, dass dann auch was besonders gutes dabei rauskommt. HAHAHAHA. Irgendwie auch ziemlich blöd. Da kann einem ja alles daher kommen.

ABER, ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, die so googelt. Was würde also passieren, wenn ich ab sofort einfach jedes meiner Rezepte so nennen würde oder jede meiner Yogastunden? „best Yogastunden ever“, „best Schönheitstee für greisliges Aussehen ever“ usw. Da müsste es ja dann hier abgehen auf meiner Seite (was definitv mein Ziel ist. Besucherzahlen HALLOOOO!).

Ok. Wie auch immer. Ich fang mal lieber an mein Rezept zu schreiben.

Nur dumm, dass mir so ein Rezept schreiben gar keinen Spaß macht.

Das ist so anstrengend…

Denn ich frage mich immer, WIE genau muss man ein Rezept schreiben? Können sich Leute das nicht auch selbst denken was man mit den ganzen Zutaten machen muss? Ist doch nicht so schwer, oder?!

Also nachdem das hier eh keiner wirklich liest, werde ich ein Rezept für mich schreiben.

Das Rezept ist eigentlich von Oh she glows, aber ich habe es etwas abgeändert.

Bedeutet: Wer nicht checkt, wie mein Rezept geht, kann sich ja das Rezept von Angela anschauen.

bEsT hApPy bAnAnA bRead evER
Vorbereitungszeit
15 Min.
Zubereitungszeit
50 Min.
Arbeitszeit
1 Std. 5 Min.
 
Zutaten
  • 320 g Bananen (ca. 3 große oder 4 mittlere Bananen)
  • 2 EL Leinsamen (geschrotet)
  • 80 ml Hafermilch
  • 80 ml Kokosöl, Rapsöl oder Olivenöl
  • 1/2 TL Vanille
  • 45 g Kokosblütenzucker (oder normaler Zucker)
  • 50 g Haferflocken
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • 210 g Dinkelmehl (630) oder Weizenmehl (1050)
  • 50 g Walnüsse oder Schokolade
  • 1 Banane extra
Anleitungen
  1. Position 1 – 5 mischen.

  2. Position 6 – 12 dazugeben und kurz mischen.

  3. In die gefettete Formen füllen (paar Haferflocken davor noch in die Form, dann geht das Brot danach auch besser raus) und oben Bananenscheiben und Walnüsse drauf hauen.

  4. Bei 180 Grad für 45-50 Minuten backen.


5 Kommentare

5 stars
Liebe deine Art zu schreiben!! V.a. die Zubereitungsbeschreibung!! 😀 es hört sich wirklich lecker an und sieht auch lecker aus… vielleicht probiere ich es morgen mal aus. Bei uns liegen auch mal wieder ein paar sehr reife Bananen rum…

Schreibe einen Kommentar

Rezept Bewertung




Du willst auf dem Laufenden bleiben?